Das zweite Semester ist an vielen Universitäten das Semester der makroskopischen Anatomie: Du präparierst an Körperspendern, schreibst Dein Physik-Praktikum und beginnst oft die Histologie. Neu gegenüber dem ersten Semester ist vor allem der Präparierkurs, denn in Semester 1 stehen meist Terminologie, Chemie und Biologie im Vordergrund. Die größte Hürde ist selten eine einzelne Prüfung, sondern die Dichte – mehrere Praktika mit Anwesenheitspflicht laufen gleichzeitig, und fast alles davon ist später Stoff im Z1. Wie das konkret aussieht, hängt stark von der Uni ab. In den ausgewerteten Studienplänen liegt der Präparierkurs zwischen dem 1. und dem 4. Semester, das Physik-Praktikum zwischen dem 1. und dem 3.
Der Überblick über das gesamte Studium steht im Artikel Aufbau des Zahnmedizinstudiums. Was davor passiert, beschreibt der Guide zum 1. Semester Zahnmedizin.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Thema | Was im 2. Semester typisch ist |
|---|---|
| Schwerpunkte | Präparierkurs (makroskopische Anatomie), Physik-Praktikum, Histologie, Fortsetzung Chemie und Biochemie |
| Typische Kurse mit Spanne | Präparierkurs: Mainz, Münster, Rostock und Köln im 2. Semester, LMU Teil II im 2., Marburg im 3. (Beginn im Wintersemester) oder 4. Semester. Physik-Praktikum: Semester 1 bis 3. Histologie: Semester 1 bis 3 |
| Weitere Praktika | Berufsfelderkundung (Marburg: eine Woche in einer Zahnarztpraxis), je nach Uni Dentale Technologie (Rostock) oder Präventive Zahnheilkunde (LMU, Mainz) |
| Prüfungen | Testate, Klausuren, Prüfungsgespräche und Scheine je Kurs, kein bundesweit einheitliches Schema |
| Anwesenheit | in den Ordnungen 80 bis 90 Prozent Mindestanwesenheit, einzelne Praktika 100 Prozent |
| Gesetzliche To-dos | Anlage-1-Scheine sammeln, Erste Hilfe und Pflegedienst im Blick behalten, Wahlfach vor Z1 freiwillig |
| Belastung | hoch durch parallele Anwesenheitskurse, nicht durch eine einzelne Großprüfung |
Welche Zeile für Dich gilt, steht in Deinem Studienverlaufsplan. Die Tabelle zeigt, was die ausgewerteten Pläne von LMU München, Köln, Mainz, Marburg, Münster und Rostock für einen Studienbeginn im Wintersemester hergeben.
Was in diesem Semester ansteht
Makroskopische Anatomie: der Präparierkurs
Der Kurs der makroskopischen Anatomie (in der ZApprO das Praktikum Nr. 5 der Anlage 1) ist das, was die meisten meinen, wenn sie vom Präpkurs sprechen. An vier der sechs ausgewerteten Regelstudienpläne (Mainz, Münster, Rostock, Köln) liegt er im Kern im 2. Semester. Mainz gibt „2 oder 3“ an, Münster verteilt das Praktikum auf Semester 2 und 3. An der LMU läuft Teil I im 1. und Teil II im 2. Semester, in Marburg beginnt der Präparierkurs bei Studienstart im Wintersemester erst im 3., bei Start im Sommersemester im 4. Semester.
Inhaltlich ist Marburgs Modulbeschreibung die ausführlichste frei zugängliche. Dort sollen die Studierenden die topografische und funktionelle Anatomie von Rumpf, Situs und Kopf/Hals beschreiben, Strukturen an Körperspendern erkennen und zeigen, die Entwicklung der Keimblätter und Organe herleiten und die Topografie an Schnittbildern wie CT und MRT erläutern. Im Plan stehen dafür 3 Semesterwochenstunden (SWS) Vorlesung und 4 SWS Praktikum. In Rostock heißt der Kurs „Anatomische Präparierübungen“ und umfasst im 2. Semester 8 SWS Praktikum plus 4 SWS Anatomie-Vorlesung. In München hat das zweite Praktikum der makroskopischen Anatomie 3 SWS plus 2,5 SWS Vorlesung.
Was Du im Saal konkret tust, welche Regionen wann dran sind und wie Du Dich vorbereitest, steht im Artikel Anatomie und Präpkurs im Zahnmedizinstudium. Hier nur das Wesentliche für die Semesterplanung: Der Kurs ist zahnmedizinisch zugeschnitten, denn die ZApprO verlangt in § 3 Abs. 2 und 3, die Naturwissenschaften und Grundlagenfächer auf das Zahnmedizinisch-Relevante zu konzentrieren. Ob der Kurs gemeinsam mit den Humanmedizinern oder in einer eigenen Gruppe läuft, lässt sich aus den Studienplänen nicht verallgemeinern. Mainz führt etwa eine eigene „Anatomie I für Zahnmediziner“, Köln „Spezielle Themen für Zahnmediziner“.
Physik-Praktikum
Das Praktikum der Physik (Anlage 1 Nr. 1) liegt in München (4 SWS Praktikum, 2,5 SWS Vorlesung), Mainz (3 SWS plus 1,5 SWS Begleitseminar) und Marburg (4 SWS) im 2. Semester. In Münster und Rostock ist es schon im 1. Semester dran, in Köln erst im 3. Marburg dokumentiert 12 Versuche, bei denen Du mindestens 10 Versuche und 10 Testate schaffen musst, dazu 100 Prozent Anwesenheit und eine Abschlussklausur. Hamburg (Modellstudiengang) bringt Elektrizitätslehre, Mechanik, Gase, Flüssigkeiten, Wellen und Optik ebenfalls im 2. Semester unter, eingebettet in die Module B2 und B3.
Histologie und mikroskopische Anatomie
Die mikroskopische Anatomie (Anlage 1 Nr. 6) ist die zweite Hälfte der Anatomie: Du lernst Zellen und Gewebe an Schnitten unter dem Mikroskop zu erkennen. In München (Praktikum der Histologie) und Marburg liegt sie im 2. Semester, in Mainz „2 oder 3“, in Münster und Rostock im 3., in Köln laut Erstsemesterbroschüre im 1. Semester. In Marburg besteht sie aus einer Klausur zur Allgemeinen Histologie und einem Prüfungsgespräch zur Speziellen Histologie.
Chemie, Biologie und Biochemie laufen weiter
Das Chemie-Praktikum liegt an fünf der sechs Regelstudienpläne im 1. Semester. Köln legt es ins 2. Semester, mit dem Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit. Marburg setzt Anorganische Chemie ins 1. und Organische Chemie ins 2. Semester. Biologie gibt es nur als Vorlesung, in Köln im 2. Semester als „Spezielle Themen“. Das Biochemie-Praktikum beginnt in München und Münster schon im 2. Semester, in Marburg läuft die Vorlesung Biochemie I. Die Schwerpunkte der Praktika liegen aber meist im 3. Semester.
Berufsfelderkundung
Das Praktikum der Berufsfelderkundung (Anlage 1 Nr. 7) liegt in München, Köln und Münster im 1. Semester, in Marburg und Rostock im 2. In Marburg ist es ein einwöchiges Praktikum in einer Zahnarztpraxis mit 31,5 Stunden, in Rostock findet es außerhalb der Hochschule statt. Wie Du an eine Praxis kommst, hängt von den Vorgaben Deiner Uni ab. Frag früh nach, ob sie Praxen vermittelt oder Du selbst suchen musst.
Zahnmedizinische Propädeutik: je nach Uni schon jetzt
Die beiden Propädeutik-Praktika der Anlage 1 (Nr. 9 Präventive Zahnheilkunde, Nr. 10 Dentale Technologie) sind uni-spezifisch verteilt. Im 2. Semester liegen die Präventive Zahnheilkunde in München und Mainz sowie die Dentale Technologie in Rostock. Die Dentale Technologie ist der Nachfolger des früher „TPK“ genannten Kurses (mehr im Artikel TPK, technische Propädeutik) und kann je nach Uni im 1. bis 4. Semester liegen. Wenn sie bei Dir jetzt dran ist, kommen zur Anatomie Gips, Wachs und Modellierinstrumente dazu, siehe unten bei Material und Kosten.
So unterscheiden sich die Unis
Die Spannen im Überblick: Präparierkurs Semester 1 bis 4, Dentale Technologie Semester 1 bis 4, Physik-Praktikum Semester 1 bis 3, Histologie Semester 1 bis 3. Wer Kommilitonen an einer anderen Uni fragt, bekommt deshalb leicht eine Antwort, die für den eigenen Plan nicht stimmt.
Dazu kommt der Studienstart. Viele Unis nehmen im Winter- und im Sommersemester auf, dann existieren zwei Verlaufspläne, und dieselbe Veranstaltung liegt in einem anderen Fachsemester. Marburg macht es sichtbar: Wer im Wintersemester beginnt, hat im 2. Semester Chemie II, das Physikalische Praktikum, Physiologie I, Mikroskopische Anatomie, Biochemie I und das Berufsfelderkundungs-Praktikum. Wer im Sommersemester beginnt, hat diesen Block schon im 1. Semester, und im 2. Semester folgen Biologie, Chemie I mit Praktikum, Physik I, Terminologie und Anatomie-Grundlagen. Den Präparierkurs hat der Sommerstart in Marburg erst im 4. statt im 3. Semester. Mehr zu den Startterminen im Artikel Zahnmedizin zum Sommersemester.
Hamburg ist die Ausnahme – der Modellstudiengang iMED DENT nimmt nur zum Wintersemester auf und kennt keine einzelnen Fächerpraktika, sondern Module. Im 2. Semester (Sommersemester) laufen B2 „Präklinisches Training und systemische Aspekte“ und B3 „Form, Funktion, Forschung“ mit Anatomie von Hals und Thorax, Abdomen an Körperspendenden, Physiologie und Physik. Nach dem 2. Semester steht dort eine Fortschrittsprüfung manuell-zahnärztlicher Fertigkeiten (MFP) als Voraussetzung für die Module ab Semester 3.
Prüfungen und Leistungsnachweise
Ein bundesweites Schema gibt es nicht. Die ZApprO verlangt nur, dass Du an den Anlage-1-Veranstaltungen „regelmäßig und erfolgreich“ teilnimmst (§ 4), und überlässt der Uni, was das heißt. In den Ordnungen finden sich im 2. Semester vor allem diese Formen:
- Testate und Kolloquien, im Wortlaut vor allem in Marburg belegt: kurze Kontrollen pro Versuch oder Kurstag, etwa im Physik-Praktikum.
- Klausuren, in Mainz auch als E-Klausur, zum Abschluss von Praktika.
- Prüfungsgespräche: Marburgs Präparierkurs schließt mit einem Prüfungsgespräch unmittelbar nach Kursende, die Spezielle Histologie ebenfalls. Laut Studienordnung dauern solche Gespräche 10 bis 60 Minuten. Pro Semester gibt es dort eine Wiederholungsmöglichkeit.
- Strukturierte mündliche Prüfungen in Hamburg für die Anatomie.
Was Prüfungsgespräche am Präparat im Alltag bedeuten, kann man den Studienplänen nur indirekt entnehmen: Du musst Strukturen zeigen und benennen und klinische Bezüge herstellen. Wie viel Lernzeit das braucht, hängt von Deinem Plan, Deiner Gruppe und Deiner Vorbereitung ab. Dazu liefern die Quellen keine belastbaren Zahlen. Auch Durchfallquoten gibt es nicht amtlich, deshalb nennen wir keine.
Die Anwesenheit ist streng geregelt. Mainz verlangt in der Regel mindestens 90 Prozent, Rostock höchstens 10 Prozent unentschuldigte Fehlzeit, Münster höchstens 15 Prozent Fehlzeit, Marburg in der Regel mindestens 84 Prozent und bei einzelnen Praktika 100 Prozent. Die LMU legt es per Kursordnung fest und verlangt bei Krankheit ein ärztliches Attest, eine einfache Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung genügt dort nicht. Wiederholungen sind uni-intern geregelt: In Mainz sind Scheinprüfungen zweimal wiederholbar, in Marburg dreimal, in Münster abschließende Prüfungen höchstens viermal. Verallgemeinern lässt sich das nicht.
Material, Kosten und Organisation
Studiengebühren fallen an staatlichen Unis nicht an, einen Semesterbeitrag zahlst Du aber. Laut den Uniprofilen dieses Portals reicht er von 82 Euro (FAU Erlangen, WS 2026/27) bis 484,18 Euro (Göttingen, WS 2026/27) pro Semester. Im Detail zu Kosten und Förderung: Kosten des Zahnmedizinstudiums und BAföG im Zahnmedizinstudium.
Material für den Präparierkurs gibt kein ausgewerteter Studienplan mit Preisen vor. Frag die Fachschaft und das Institut, was der Kurs von Dir erwartet. Anders ist es, wenn Dein 2. Semester die Dentale Technologie enthält – dann lohnt ein Blick aufs Budget. Als Erfahrungswert aus Fachschafts-Berichten nennt der Artikel zu den Kosten rund 2.000 Euro für einen kompletten neuen Koffer (ein Erfahrungswert ohne Beleg einer Uni). Frankfurts offizielle Materialliste für die Propädeutik enthält kein Winkelstück und keine Technikermaschine, aber einen Artikulator und ein Multifunktionswerkzeug. Kauf deshalb nichts, bevor Deine Uni die Liste herausgegeben hat. Eine Orientierung gibt auch die Instrumentenkiste im Zahnmedizinstudium.
Organisatorisch zählen zwei Dinge. Erstens ist die vorlesungsfreie Zeit im Zahnmedizinstudium nicht automatisch frei: Köln legt das Chemie-Praktikum dorthin, Marburg eine Radiologie-Demonstration, und Pflegedienst, Famulatur und Z1 fallen ebenfalls in diese Phasen. Zweitens bauen die Scheine aufeinander auf. In Mainz und Münster kommst Du ins Physiologie-Praktikum erst mit dem Physik-Schein (in Mainz auch dem Chemie-Schein), das Biochemie-Praktikum setzt den Chemie-Schein voraus. In München setzen die Veranstaltungen des 2. Semesters das Absolvieren der jeweiligen Veranstaltungen des 1. Semesters voraus.
Gesetzliche To-dos in diesem Semester
Anlage-1-Scheine sammeln. Für den Z1-Antrag brauchst Du Bescheinigungen über zehn Praktika und Übungen nach Anlage 1 ZApprO: Physik, Chemie, Physiologie, Biochemie und Molekularbiologie, makroskopische und mikroskopische Anatomie, Berufsfelderkundung, Terminologie sowie die beiden Propädeutik-Praktika. Die Nummern 1 bis 8 umfassen zusammen mindestens 504 Stunden, die Nummern 9 und 10 mindestens 84 Stunden. Heb jeden Schein sofort auf; Studienzeit- und Scheinnachweise dürfen zwar in einer von der zuständigen Stelle gesetzten Frist nachgereicht werden (§ 20 Abs. 1), fehlen sie am Ende doch, kann der Antrag versagt werden (§ 21).
Erste Hilfe, falls noch offen. Die Ausbildung muss vor dem Antrag auf den Z1 abgeleistet sein (§ 13 ZApprO), der Nachweis darf bei Antragstellung nicht älter als drei Jahre sein (§ 20 Abs. 1). Ein Kurs aus der Führerscheinzeit reicht deshalb oft nicht mehr. Köln bietet „Erste Hilfe für Zahnmediziner“ im 1. Semester an, Hamburg ermöglicht sie in der Orientierungseinheit.
Pflegedienst, falls noch offen. Ein Monat in Krankenhaus oder Rehabilitationseinrichtung mit vergleichbarem Pflegeaufwand, vor Studienbeginn oder in den unterrichtsfreien Zeiten, vor dem Z1-Antrag (§ 14 ZApprO). Er entfällt etwa bei abgeschlossener Pflegeausbildung. Kein ausgewerteter Studienplan legt ihn auf ein bestimmtes Semester.
Wahlfach vor dem Z1. Freiwillig (§ 10 ZApprO); wenn Du eines ablegst, wird es benotet und ins Z1-Zeugnis aufgenommen. Mainz sieht es für „2 oder 3“ vor, Marburg für Semester 2 bis 4, München für 3 bis 4. In Rostock ist es per Studienordnung Pflicht.
Famulatur: noch nicht. Sie ist erst nach bestandenem Z1 möglich (§ 15 ZApprO). Die Ausnahme ist Hamburg, wo sie nach den Modulen A bis C1 und dem Pflegedienst beginnen darf. Alles zur Famulatur steht im Artikel Famulatur im Zahnmedizinstudium.
Typische Stolpersteine und Tipps
Ein Semester, viele Anwesenheitstermine. Wenn Praktika gleichzeitig laufen und teils 100 Prozent Anwesenheit verlangen, wird jeder Krankheitstag zum Planungsproblem – kläre deshalb am ersten Tag, wie Fehlzeiten nachgeholt werden, und hol Dir bei längerer Krankheit rechtzeitig das Attest, das Deine Uni verlangt.
Schein ist nicht gleich Z1-Stoff. Mit dem Schein hast Du das Praktikum bestanden – geprüft wird der Stoff aber im Z1: zweite Fächergruppe Mikroskopische und makroskopische Anatomie, Biologie, dritte Fächergruppe Physiologie, Physik (§ 32 Abs. 1 ZApprO). Mehr zum Ablauf steht im Artikel zum Physikum (Z1). Wer im Präparierkurs gerade so durchkommt, braucht im 4. Semester mehr Zeit zum Aufarbeiten.
Physik als Schwellenfach. Weil Physiologie je nach Uni den Physik-Schein voraussetzt, kann ein verpatztes Physik-Praktikum das 3. Semester verschieben. Behandle es nicht als Nebenfach.
Pflegedienst und Erste Hilfe nicht auf den letzten Drücker. Weil beides vor dem Z1-Antrag (Frist 10. Januar oder 10. Juni) erledigt sein muss, ist die vorlesungsfreie Zeit nach dem 2. Semester für viele ein naheliegender Zeitpunkt. Das gilt nur, wenn in der Zeit keine Pflichtkurse liegen – prüf das gegen Deinen Plan.
Lernen wie in der Anatomie. Dreidimensionale Strukturen und lateinische Begriffe lassen sich nicht in Nachtschichten nachholen. Methoden dafür findest Du in den Lernstrategien fürs Zahnmedizinstudium.
Der Kurs selbst. Zur emotionalen Seite des Präparierkurses sagen die Studienpläne nichts. Dass der Umgang mit Körperspendern für die meisten neu ist, liegt in der Natur der Sache. Wenn Dich der Gedanke belastet, sprich vor Kursbeginn mit Fachschaft oder Studienberatung, die kennen den Ablauf an Deiner Uni.
Wie es weitergeht
Im 3. Semester Zahnmedizin rückt die Biochemie, bei vielen Unis der Beginn der Physiologie und je nach Plan die Dentale Technologie in den Mittelpunkt. Wo das 2. Semester im Gesamtbild des Studiums steht, zeigen Aufbau des Zahnmedizinstudiums und die Vorklinik im Zahnmedizinstudium. Für Deine Planung ist die Reihenfolge gesetzlich klar: erst Z1 nach frühestens dem 4. Fachsemester, dann die Phantomkurse im 5. und 6. Semester.
Quellen
- ZApprO, Volltext: Aufbau von Studium und Prüfung, §§ 3, 4, 10, 13, 14, 15, 19, 20, 32
- ZApprO Anlage 1: die zehn Pflichtveranstaltungen und Mindeststunden
- Uni Marburg, Studienordnung Zahnmedizin mit Modulliste: Präparierkurs, Physik, Histologie, Berufsfelderkundung, Anwesenheit, Prüfungsformen
- Uni Marburg, Studiengang Zahnmedizin: Studienverlaufsplan Winter- und Sommerstart
- LMU München, Prüfungs- und Studienordnung Zahnmedizin: Module im 1. und 2. Semester, Anwesenheit
- Uni Mainz, Studienordnung Zahnmedizin: Studienplan, Anwesenheit, Wiederholung
- Uni Münster, Studienordnung Zahnmedizin: Regelstudienplan, Fehlzeiten, Wiederholung
- Uni Rostock, Studienordnung Zahnmedizin: Studienplan Semester 1 bis 6, Wahlfach, Anwesenheit
- Uni Köln, Erstsemesterbroschüre Zahnmedizin WS 2024/25: Fächerverteilung, Erste Hilfe
- Uni Hamburg, Prüfungsordnung iMED DENT mit Modulübersicht: Module B2 und B3, Fortschrittsprüfung, Z1-Äquivalenz
- Uni Hamburg, Studienordnung iMED DENT: Aufbau des Modellstudiengangs, Famulatur, Erste Hilfe

Redaktion
Die Redaktion von zahnmedizinstudium.eu recherchiert und verfasst alle Ratgeber-Artikel und Universitätsprofile auf dieser Seite – unabhängig und mit besonderem Blick auf Zulassung, Studieninhalte und Karrierewege in der Zahnmedizin.
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