Zahnmedizinstudium in Deutschland

Fünf Zahnmedizin-Standorte im Vergleich: Stadt und Zahlen

RedaktionVon Redaktion3 Min. Lesezeit
Deutsche Universitätsstadt am Wasser im goldenen Abendlicht – Die schönsten Unistädte für Zahnmedizin

Fünf Zahnmedizin-Standorte, ein Vergleich in Zahlen: Greifswald hat 43 Plätze, Tübingen 33, Heidelberg 81; die Wohnheimmieten liegen zwischen 184 und 611 Euro. Die Auswahl ist redaktionell. Gewählt sind Städte an Wasser, Neckar oder Schwarzwald, die im Wintersemester 2026/27 Zahnmedizin-Plätze vergeben. Andere Standorte wie Würzburg, Regensburg, Münster oder Rostock fehlen hier; die Auswahl sagt nichts über ihre Qualität. Alle 29 staatlichen Standorte zeigt Zahnmedizin studieren in Deutschland.

Greifswald Freiburg Heidelberg Tübingen Kiel
Einwohner 56.092 237.460 155.756 92.322 252.668
Studierende der Uni 9.868 24.135 28.075 28.258 24.936
Studierendenanteil am Ort 17,6 % 13,9 % 23,7 % 30,6 % 13,4 %
Wohnheimmiete pro Monat 222 bis 611 Euro 214 bis 535 Euro 210 bis 519 Euro 184 bis 420 Euro 202 bis 556 Euro
Plätze Zahnmedizin WS 2026/27 43 43 81 33 65
Plätze Zahnmedizin SoSe 2026 kein Start 42 kein Start 30 kein Start
Spitzenbereiche im CHE (von 21) 17 2 (Studierendenurteile fehlen) 7 11 7

Quellen: CHE Ranking Zahnmedizin (Einwohner nach Destatis, Studierendenzahlen, Wohnheimmiete einschließlich Nebenkosten laut Studentenwerk, Erhebung 2024) und hochschulstart (Plätze nach Ende der Koordinierungsphase), Stand Oktober 2026. Der Studierendenanteil bezieht alle Hochschulen des Ortes ein. Nicht jede Zahl gilt für Dein Studienjahr: Mieten und Plätze ändern sich.

Greifswald

Die kleinste Stadt im Vergleich hat unter den fünf den höchsten CHE-Wert: 17 von 21 Indikatoren im Spitzenbereich, darunter allgemeine Studiensituation, Betreuung durch Lehrende, Prüfungsorganisation, Behandlungsstühle und Simulationsplätze. Beim Auswahlverfahren der Hochschule ist Greifswald einer von zwei Standorten mit einem Interview (90 Punkte; siehe Auswahlverfahren ZEQ und AdH). Start nur im Wintersemester. Profil: Universität Greifswald.

Freiburg

Freiburg ist neben Tübingen der einzige der fünf Standorte mit Start zum Sommersemester (42 Plätze 2026) und zum Wintersemester (43). Für Zahnmedizin liegen im CHE keine Studierendenurteile vor, die Einordnung stützt sich auf Fakten wie Forschungsreputation und Abschlüsse in angemessener Zeit. Profil: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Heidelberg

Mit 81 Plätzen im Wintersemester ist Heidelberg der größte der fünf Standorte – im Sommer startet niemand. Das CHE ordnet Heidelberg bei Studienorganisation, Behandlungsstühlen und Simulationsplätzen in den Spitzenbereich ein. Wohnheimplätze kosten 210 bis 519 Euro im Monat. Profil: Universität Heidelberg.

Tübingen

Tübingen hat den höchsten Studierendenanteil (30,6 Prozent), die niedrigste Wohnheimspanne (184 bis 420 Euro) und mit 33 Plätzen im Winter die kleinste Gruppe. Im Sommer starten 30 Studierende. Im CHE steht Tübingen bei 11 Indikatoren im Spitzenbereich, darunter allgemeine Studiensituation, Prüfungsorganisation und Betreuung. Profil: Eberhard Karls Universität Tübingen.

Kiel

Kiel liegt an der Förde und hat 65 Plätze – nur im Wintersemester. Das CHE sieht Kiel bei Studienorganisation, Räumen, Behandlungsstühlen und Simulationsplätzen im Spitzenbereich. Der Semesterbeitrag beträgt laut Profil 403 Euro (Wintersemester 2026/27) und ist damit der höchste der fünf. Profil: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Wie lange Du bleibst und wie Du weiter vergleichst

Die Regelstudienzeit beträgt 5 Jahre 6 Monate, also 11 Semester (Aufbau des Zahnmedizinstudiums); Du wohnst also mindestens fünfeinhalb Jahre am Studienort, sofern Du nicht wechselst. Wie weit Wohnung und Zahnklinik auseinanderliegen, solltest Du bei der Fachschaft erfragen; in den klinischen Semestern fallen die Wege täglich an. Was das CHE-Ranking für alle Standorte zeigt, steht in Beste Uni für Zahnmedizin, welche Standorte im Sommer starten, in Zahnmedizin zum Sommersemester. Wer eine Großstadt sucht, findet die Charité in Zahnmedizin an der Charité Berlin. Zulassungschancen und Auswahlgrenzen je Standort stehen in den Uni-Profilen und in NC Zahnmedizin.

Quellen

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