Campus der TU Dresden – Zahnmedizinstudium in Dresden
Dresden, Deutschland

TU Dresden

Auf einen Blick

EinrichtungStaatlich
SemesterbeginnWintersemester
StudiengebührenSemesterbeitrag 361€ (Stand Wintersemester 2026/27)
Studienplätze56

So vergibt die Uni ihre Studienplätze

Neben der Abiturbestenquote (ABQAbiturbestenquote – 30 % der Plätze gehen an die besten Abiturient:innen je Bundesland, 30 %) vergibt die Universität ihre Plätze über die Zusätzliche Eignungsquote (ZEQZusätzliche Eignungsquote – 10 % der Plätze, vergeben nach Kriterien wie TMS, Ausbildung oder Dienst (ohne Abiturnote), 10 %) und das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdHAuswahlverfahren der Hochschulen – 60 % der Plätze, jede Uni gewichtet Abitur, TMS & Co. selbst, 60 %). Diese Kriterien zählen dabei:

Zusätzliche Eignungsquote (ZEQZusätzliche Eignungsquote – 10 % der Plätze, vergeben nach Kriterien wie TMS, Ausbildung oder Dienst (ohne Abiturnote))

  • Studierfähigkeitstest70 Punkte
  • Anerkannte Berufsausbildung20 Punkte
  • Anerkannter Dienst10 Punkte
Summe100 Punkte

Auswahlverfahren der Hochschulen (AdHAuswahlverfahren der Hochschulen – 60 % der Plätze, jede Uni gewichtet Abitur, TMS & Co. selbst)

  • Hochschulzugangsberechtigung40 Punkte
  • Studierfähigkeitstest / Interview30 Punkte
  • Anerkannte Berufsausbildung20 Punkte
  • Anerkannter Dienst10 Punkte
Summe100 Punkte

Quelle: Stiftung für Hochschulzulassung · Stand: WiSe 2026/27 (Zahnmedizin). Kriterien können sich semesterweise ändern.

Auswahlgrenzen der letzten Jahre

So viele Punkte brauchte der letzte zugelassene Bewerber – je höher der Wert, desto härter der Wettbewerb: In ZEQ und AdH sind maximal 100 Punkte erreichbar, die ABQ folgt einer eigenen Punkteskala je Bundesland.

ABQAbiturbestenquote – 30 % der Plätze gehen an die besten Abiturient:innen je Bundesland± 0,0
767–846 Punkte
ZEQZusätzliche Eignungsquote – 10 % der Plätze, vergeben nach Kriterien wie TMS, Ausbildung oder Dienst (ohne Abiturnote)▲ 1,8
54,5 Punkte
AdHAuswahlverfahren der Hochschulen – 60 % der Plätze, jede Uni gewichtet Abitur, TMS & Co. selbst▲ 0,7
48,4 Punkte
SemesterABQAbiturbestenquote – 30 % der Plätze gehen an die besten Abiturient:innen je BundeslandZEQZusätzliche Eignungsquote – 10 % der Plätze, vergeben nach Kriterien wie TMS, Ausbildung oder Dienst (ohne Abiturnote)AdHAuswahlverfahren der Hochschulen – 60 % der Plätze, jede Uni gewichtet Abitur, TMS & Co. selbst
WiSe 25/26767–846 Punkte54,5 Punkte48,4 Punkte
WiSe 24/25771–846 Punkte52,7 Punkte47,7 Punkte
WiSe 23/24769–856 Punkte53,2 Punkte48,4 Punkte
WiSe 22/23770–862 Punkte51,5 Punkte47,2 Punkte
WiSe 21/22762–851 Punkte58,5 Punkte51,6 Punkte
WiSe 20/21734–837 Punkte61,8 Punkte52,9 Punkte

Quelle: Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de) · Grenzwerte = Punktzahl des letzten zugelassenen Bewerbers.

Über die Uni

Die Technische Universität Dresden geht auf eine 1828 gegründete Technische Bildungsanstalt zurück, wurde 1871 zum Polytechnikum und erhielt 1890 den Status einer Technischen Hochschule. Die medizinische Tradition am Standort reicht sogar noch weiter zurück: Sie beginnt 1748 mit dem Collegium medico-chirurgicum und setzt sich 1815 mit der Gründung der Chirurgisch-Medizinischen Akademie zu Dresden fort, deren Mitbegründer der Mediziner und Maler Carl Gustav Carus war.

Erst am 25. Oktober 1993 wurde die Medizinische Fakultät offiziell in die TU Dresden eingegliedert und trägt seither zu seinen Ehren den Namen Carl Gustav Carus. Heute sind an der Fakultät über 2.500 Studierende in den Studiengängen Humanmedizin, Zahnmedizin, Public Health und Medical Radiation Sciences eingeschrieben. Die TU Dresden zählt zu den deutschen Exzellenzuniversitäten und verbindet an der Medizinischen Fakultät eine über zwei Jahrhunderte gewachsene klinische Lehrtradition mit moderner Forschung.

Stadt & Leben

Dresden liegt malerisch im Elbtal und zählt rund 550.000 Einwohner. Wegen seiner barocken Prachtbauten und einst bedeutenden Kunstsammlungen wird die Stadt auch „Elbflorenz“ genannt – ein Beiname, der auf Kurfürst Friedrich August I., besser bekannt als August der Starke, zurückgeht, der Dresden im 18. Jahrhundert zu einer der prächtigsten Metropolen Europas ausbaute.

Wahrzeichen wie der Zwinger, die Semperoper und die wiederaufgebaute Frauenkirche prägen bis heute das Stadtbild und erinnern zugleich an den Wiederaufbau nach der weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Als sächsische Landeshauptstadt bietet Dresden Studierenden eine Mischung aus kultureller Dichte, vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten und kurzen Wegen zwischen Altstadt, Elbwiesen und Universitätscampus.

Zahnmedizin vor Ort

Die zahnmedizinische Ausbildung findet am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in der Fetscherstraße 74 statt, konkret im Gebäude 28. Dort sind unter anderem die Poliklinik für Zahnerhaltung mit den Bereichen Parodontologie und Kinderzahnheilkunde sowie die Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik untergebracht.

Für die vorklinische Ausbildung steht ein zeitgemäß ausgestatteter Phantomsaal zur Verfügung. In der zahnärztlichen Prothetik setzt die Fakultät gezielt auf digitale Methoden und moderne Verfahren, während die Kinderzahnheilkunde als eigener Schwerpunkt intensiv gelehrt wird. Ein dichtes Netz sächsischer Kooperationspraxen ermöglicht Studierenden praxisnahe Einblicke außerhalb der Universitätsklinik. Die Fakultät legt zudem Wert auf kleine Lerngruppen und eine persönliche Betreuung, die individuelle Stärken der Studierenden fördern soll.

Bewerbung

Für das Zahnmedizinstudium an der TU Dresden erfolgt die Bewerbung zentral über hochschulstart.de, das Auswahlverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung, in dem auch das Ergebnis des TMS berücksichtigt werden kann. Der Studiengang beginnt ausschließlich zum Wintersemester. Bewerbungen sind ausschließlich über das Portal der Stiftung für Hochschulzulassung einzureichen, eine direkte Bewerbung bei der Universität ist nicht vorgesehen.

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